Es lohnt sich, mehr Zeit in die Meeting-Vorbereitung zu investieren

Der Outlook-Kalender meldet sich: In 10 Minuten steht das nächste Meeting an. Natürlich digital, über Microsoft Teams. Mittlerweile gefühlt Nr. 455.762. Wie immer spulen Sie vorher das Standard-Prozedere ab: Den Kartonstapel und den Wäscheständer schnell in die – nicht einsehbare – andere Zimmerecke schieben. Stattdessen die 1,50m-große Yucca-Palme ungefähr mittig im Hintergrund platzieren. Dann nochmal schnell prüfen: Sind auch alle Schranktüren an der Küchenzeile zu? Ok, passt. Dann können Sie ja guten Gewissens den virtuellen Konferenzraum betreten.

Machen Sie den Hintergrund zu Ihrer Bühnenkulisse

Sieht Ihr „Daily Business“ im Home-Office ähnlich aus? Sie gehen bei der Meeting-Vorbereitung eher intuitiv vor und denken, damit können Sie nicht so falsch liegen? Achtung! Diese „entspannte“ Herangehensweise könnte Ihnen noch mal das Genick brechen. Versuchen Sie mal, die Perspektive Ihrer Kollegen einzunehmen und werfen Sie einen fiktiven Blick über die eigene Schulter. Welchen Anblick muten Sie den anderen zu - abgesehen von Ihrem Jogginganzug? Spaß beiseite. Klar, Sie stehen im Fokus - der Hintergrund dient nur als Ihre Bühnenkulisse. Doch damit das auch so bleibt und Ihnen ein schlecht gewählter oder gar irritierender Hintergrund nicht am Ende noch die Show stiehlt, empfehlen wir Ihnen, doch lieber ein, zwei Minuten mehr in die Vorbereitung zu investieren.

Was Sie tun und was Sie besser lassen sollten

Wie immer im Berufsleben gibt es auch bei der Wahl des Hintergrunds ein paar Todsünden, die Sie vor dem nächsten Montags-Team-Call oder dem Online-Workshop auf jeden Fall auf dem Zettel haben sollten – um sie dann am besten auch zu vermeiden! ;-)

Einige Klassiker

So bitte nicht:

  • Offene Schranktüren
  • Kartonstapel (Abstellraum-Charme)
  • Wäscheständer
  • Fenster oder Glastür (man weiß nie, was dahinter passiert)
  • Vertrocknete Zimmerpflanze
  • Leere weiße Wand: Zu langweilig!

Schon etwas besser:

  • Gepflegte Zimmerpflanze vor einfarbiger Wand
  • Neutrales Bild oder Bilderwand mit abgestimmten Farben
  • Akkurates Bücherregal

Goldene Regel: Bringen Sie Ruhe in das Hintergrund-Setting

Sie merken: Mit ein paar einfachen Handgriffen kann man da schon viel machen. Dabei sind Ruhe und Ordnung die Zauberworte. Und nebenbei kann ein einfallsreicher Hintergrund als Eisbrecher zu Beginn des Meetings dienen und allgemein die Stimmung auflockern. Wenn Sie keine Zeit haben, sich über Ihren Hintergrund den Kopf zu zerbrechen, hält Microsoft Teams weitere Lösungen für Sie bereit. Die gibt es praktisch auf dem Silbertablett: Probieren Sie doch beim nächsten Mal den Weichzeichner oder einen der Teams-Hintergründe aus. Wenn Sie wollen, können Sie auch selbst zum Designer werden und einen ganz individuellen Hintergrund kreieren. Hier dürfen Sie kreativ werden!

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