Der Erfolg einer ERP-Implementierung hängt von Ihrem Unternehmen ab

Die Tatsache, dass von einem ERP-System sowohl Unternehmen als auch deren Kundschaft profitieren, ist mittlerweile überall angekommen. Ob der erhoffte Erfolg tatsächlich eintritt, hängt allerdings weitgehend von Ihrem Unternehmen ab. Denn während das eine Unternehmen unter einer missglückten Implementierung leidet, kommt ein anderes mit demselben System sehr gut klar. Und das möglicherweise sogar, obwohl beide Unternehmen mit der gleichen Software-Version arbeiten, die durch denselben Dienstleistenden mit demselben Team aus Beratenden umgesetzt wurde.

Entscheidender Faktor: Proaktive Unterstützung durch das Top-Management

Immer wieder erweist sich die proaktive Unterstützung und Förderung durch das Top-Management als entscheidender Erfolgsfaktor. Unternehmen mit Managementteams, die dem Projekt den Rücken kehren, sobald sie die Preisverhandlungen abgeschlossen haben, schneiden immer schlechter ab. Doch vor allem das Change Management ist neben den Kompetenzen der Mitarbeitenden, z. B. der Key-Userinnen und Key-User sowie der internen Projektleitung, im gesamten Prozess von essentieller Bedeutung.

Request for Information – den passenden Dienstleistenden finden

Kommt Ihnen all das bekannt vor? Vielen anderen Unternehmen sicherlich auch. Und dennoch kommen Aspekte in Bezug auf die Qualität der Mitarbeitenden sowie ihrer Bereitschaft zur Veränderung in den meisten RFIs kaum vor. RFI steht für „Request for Information“ und meint Fragebögen und Informationsanfragen, mit denen Unternehmen Preis- und Leistungsinformationen bei ERP-Dienstleistenden anfragen, um sich einen Überblick über die Angebote auf dem Markt zu verschaffen. Anhand der gesammelten Informationen kann das anfragende Unternehmen anschließend die Auswahl der potenziellen Dienstleistenden eingrenzen und eine sogenannte Shortlist erstellen.

Bereitschaft zur Veränderung: Mut ist gefragt

In vielen Fällen werden Punkte wie die Unterstützung durch das Management in RFIs fast nicht berücksichtigt. Und wenn doch, geht es höchstwahrscheinlich nur um die Qualität der Mitarbeitenden des Dienstleistenden. Das ist sicher auch wichtig – aber genauso wichtig ist es, dem Umsetzungsteam gegenüber kritisch zu sein! Vielen Dienstleistenden fehlt immer noch der Mut, sich frühzeitig mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Sie sprechen es häufig erst dann an, wenn das Projekt schon gescheitert ist – wenn sie der verärgerten Kundschaft am Tisch gegenübersitzen. Aber dann ist es längst zu spät.

Mit den richtigen Fragen die Projektrisiken minimieren

Wir helfen Ihnen, die Risikofaktoren zu erkennen, die von Ihren Mitarbeitenden ausgehen, die das Projekt in die Tat umsetzen. Außerdem entwickeln wir gemeinsam Lösungsansätze, um diese zu minimieren – etwa durch die Planung und Umsetzung eines professionellen Kick-off-Meetings, ein permanentes Projektcontrolling oder die grundsätzliche Anwendung von Projektmethodiken, die Ihren Prozessen klare Strukturen verleihen. Dazu müssen Sie jedoch die richtigen Fragen in Ihrer Ausschreibung stellen, mit denen schwierige Themen für uns leichter anzusprechen sind.

Ohne Zweifel handelt es sich um etwas andere Fragen als die, die Sie normalerweise stellen. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, sich für den Erfolg des nächsten Change-Projekts damit auseinanderzusetzen!