Globalisierung: Daten ohne Ende

Beschäftigt es Sie auch viel zu lange, Ihre entscheidungsrelevanten Daten zu analysieren und eine solide Grundlage für Ihre Entscheidungen zu schaffen? Gleichzeitig wird Ihr Email-Postfach immer voller und Sie hätten eigentlich noch eine Million andere Sachen im Kopf? Dank Globalisierung und Digitalisierung werden wir jeden Tag geradezu mit Informationen aus unglaublich vielen Quellen „überflutet“. Da ist oft erstmal kein Land in Sicht. Welche Daten sind denn nun wichtig? Und was fangen wir überhaupt damit an?

Dazu kommt: Heute müssen wir uns mit Wettbewerbern auf der ganzen Welt messen. Nicht nur mit dem Konkurrenten eine Kleinstadt weiter. Außerdem sind wir gezwungen, schneller Entscheidungen zu treffen und effizienter zu arbeiten und dürfen dabei immer weniger auf unser Bauchgefühl vertrauen. Dafür brauchen wir quasi zu jeder Zeit aktuelle, transparente Daten, auf die wir uns verlassen können. Die am besten auch noch zentral organisiert sind.

Die Möglichkeiten von einfachen Tabellentools reichen dafür nicht mehr aus. Wir müssen das noch systematischer angehen. Und mal ganz ehrlich: Mit isolierten Excel-Tabellen hat auch mein 94-jähriger Opa schon gearbeitet. ;-)

An dieser Stelle kommen BI-Lösungen ins Spiel – Falls Sie noch nicht davon gehört haben: BI steht für Business Intelligence.

Business Intelligence – Was ist das?

Der Begriff klingt ja schon mal ziemlich professionell, aber was verbirgt sich dahinter? Das Übersetzungs-Tool spuckt uns dafür „Geschäftsanalytik“ aus. Oder „Geschäftsintelligenz“. Daraus schließe ich im ersten Moment: Es geht wohl darum, Daten für Ihr „Geschäft“ intelligent zu analysieren.

Und so machen BI-Lösungen das konkret:

  • Sie sammeln Daten
  • Sie bereiten die Daten für Analysen auf
  • Sie entwickeln Abfragen
  • Sie stellen die wichtigen Informationen übersichtlich dar – zum Beispiel in Dashboards oder Berichten

Und das für alle Bereiche Ihres Unternehmens. Ob es nun Controlling, Einkauf, Personal oder Vertrieb ist. Von CRM-Kontakten bis zu Projektmanagement-Tools. Dazu kommt: BI erleichtert Entscheidungen auf allen Führungsebenen – vom unteren bis zum oberen Management.

Das Ganze erinnert fast schon an Storytelling. Denn in BI werden die Daten in Grafiken und Bildern so dynamisch, interaktiv und lebendig aufbereitet, als würde es sich um kurze Geschichten handeln.

Wie funktioniert das? Einfach gesagt: Ihre internen wie externen Rohdaten werden in ein Data-Warehouse geladen. Das können Sie sich als ein zentrales Datenlager vorstellen. Dort werden die Informationen aufbereitet und den BI-Lösungen zur Verfügung gestellt. Die sie dann wiederum analysieren und darstellen. Dabei kommen sowohl Data-Mining-Systeme als auch Berichtssysteme oder Systeme für das Online Analytical Processing (OLAP) als Anwendungen in Frage.

Mit BI-Lösungen managen Sie Ihre „Datenberge“ effizient – und nicht bloß nach Bauchgefühl. Das haben Sie davon:

  1. Zunächst erhalten Sie Transparenz über alle Daten, die für Ihre Entscheidungen relevant sind. Egal aus wie vielen Quellen diese stammen. Mit Infografiken und Diagrammen entsteht eine hohe Übersicht. Zum Beispiel in Form von Dashboards. Denn Kennzahlen und Metriken sind viel leichter zu verstehen, wenn Sie sie visualisiert vor sich sehen.
  2. Wichtige Entscheidungen treffen Sie somit schneller und nachhaltiger und sind dabei nicht zwangsläufig auf externe Unterstützung angewiesen. So sichern Sie sich Vorteile im hart umkämpften Markt. Musste das Marketing sich die Infos früher wie ein Schulkind in der IT-Abteilung abholen, können sich die Kollegen heute die notwendigen Auswertungen selber aus dem BI-System ziehen.
  3. Sie können die Berichte auf Ihre eigenen Bedürfnisse zuschneiden. Denn diese sind nicht vorgegeben wie etwa in Business Central. Wenn Sie nun neue Bereiche, Produkte oder Kunden integrieren oder Ihre Kunden klassifizieren, geht das sehr unkompliziert. Denn neue Daten lassen sich schnell einbinden. Außerdem können Informationen, die für die Entscheidung nicht relevant sind, direkt rausgefiltert werden.
  4. Die Vorteile 1-3 haben einen tollen „Nebeneffekt“, vor allem im Bereich Controlling bzw. Reporting: Sie sparen Zeit und Kosten! Logisch, wenn die Entscheidungen so viel leichter fallen.
  5. BI-Lösungen – wie Microsofts Power BI – sind einfach zu händeln – auch ohne spezielle IT-Kenntnisse. Als Nicht-ITler fällt also die Hemmschwelle weg, sich überhaupt mit dem unbekannten Tool zu beschäftigen – auch hier ist wieder das Beispiel Marketing-Abteilung ziemlich passend. Sie sparen sich kosten- und zeitintensive Schulungen. Noch mehr finanzielle Vorteile also.

Microsoft Power BI: Für Einsteiger geeignet und leicht zu integrieren

Insbesondere Microsofts Power BI ist nicht nur etwas für IT-Genies. Auch komplette BI-Anfänger können damit erste Schritte in das bis dato unbekannte Terrain wagen. Das liegt zum einen an Power BIs intuitivem Design. Und auch das Drag & Drop-Prinzip trägt seinen Teil dazu bei. Sie kennen das vielleicht schon von Microsoft-Produkten wie Outlook und OneNote: Sie klicken etwas an, halten die Maustaste gedrückt und verschieben es an eine andere Stelle.

Power BI können Sie außerdem cloudbasiert nutzen – Damit müssen Sie keine weitere Hardware einrichten. Der Trend zur Cloud zeigt sich auch bei weiteren Microsoft-Anwendungen, allen voran Dynamics 365: Hier stiegen die Cloud-Einnahmen im dritten Quartal 2020 um 38 %.

Weitere Pluspunkte: Ihre Daten aktualisieren sich automatisch und Sie können mit mehreren Nutzern in Echtzeit zusammenarbeiten.

Da Power BI aus Microsofts Feder stammt, ist auch die Integration anderer Anwendungen möglich. Wie etwa Business Central. Die beiden gehen Hand in Hand. Und das ist noch nicht alles. Sie sichern sich weitere Insider-Vorteile durch Microsofts umfangreiches globales Partner-Ökosystem.

BI-Lösungen sind ein Must-have – auch für KMU und branchenübergreifend

Datenanalyse mit simplen Tabellen ist in 2021 längst „Old School“. Ohne intelligente BI-Lösungen sind Sie mittlerweile bei der Fülle an Daten und Datenressourcen im globalen Wettbewerb nahezu aufgeschmissen. Das gilt nicht nur für große Unternehmen. Auch längst nicht nur für einzelne Branchen. Selbst ein Start-Up, das sich auf Nagellack zum Aufkleben spezialisiert hat, braucht heute BI.

In Ihrem „Daten-Cockpit“ mit Rundum-Übersicht treffen Sie fundierte Entscheidungen, die das ganze Unternehmen nachhaltig verbessern werden. Wenn es etwa darum geht, ob Sie in eine neue Produktserie investieren sollen – oder es besser lassen. Oder wie Sie Ihren Rohstoff-Einkauf effizienter planen. Oder was Sie anders machen können, um die Conversion Rate Ihrer Website zu erhöhen.

Auch wenn Sie sich von der Informationsflut manchmal immer noch erschlagen fühlen: Mit BI erreichen Sie langfristig Ihre Unternehmensziele. Und darauf kommt es ja am Ende des Tages an.