In den vergangenen Monaten wurde der Regierung der Vereinigten Staaten klar, dass die Sicherheit ihrer Behörden und Unternehmen und damit die Wirtschaft des ganzen Landes gefährdet ist. Bei ihnen wurde nämlich eingebrochen. Nicht aber durch ein offenes Fenster oder eine unverschlossene Tür, sondern in ihre Netzwerke und Infrastrukturen. Was die USA nun dagegen tun wollen und was Sie in Deutschland davon haben, erfahren Sie hier in diesem Blog-Beitrag.

Benzin in PlastiktĂĽten: Cyberattacken verbreiten Angst und Panik

Seit dem 20. Januar 2021 ist Joe Biden der 46. Präsident der Vereinigten Staaten. Zusammen mit seiner Regierung kämpft er zur Zeit gegen ein immer größer werdendes Problem: Cyberattacken. Dagegen scheint das Land nämlich nicht so gut geschützt zu sein, wie eigentlich vermutet.

Zunächst gab es Lieferketten-Angriffe auf zahlreiche Behörden und Konzerne. Daraufhin wurde eine der größten Pipelines der USA, die Colonial Pipeline, mit Ransomware stillgelegt. Ransomware ist Software, die den Zugriff auf Geräte sperrt, Daten verschlüsselt und vom Opfer Lösegeld für die Entschlüsselung fordert. Colonial Pipeline zahlte zwar die geforderten 4,4 Millionen US-Dollar, aber die Hacker sendeten eine Software-Anwendung zur Wiederherstellung ihres Netzwerkes, die nur sehr langsam arbeitete. Die Folge: Durch Benzin-Versorgungsengpässe brach Panik unter den amerikanischen Bürgern aus, was zu Hamsterkäufen führte. Wer konnte, kaufte in großen Mengen Benzin und tankte teilweise sogar in Plastiktüten.

Die Regierung ist in höchste Alarmbereitschaft versetzt worden. Um so schnell wie möglich handeln zu können, lud Präsident Biden die CEOs der größten amerikanischen Unternehmen zu sich ins Weiße Haus ein. Darunter waren zum Beispiel Tim Cook von Apple und Andy Jassy von Amazon. Er appellierte an sie, die Messlatte bezüglich der Cybersicherheit höher zu legen und sprach mit ihnen über Ideen und Strategien zur Gewährleistung.

Vorbild Microsoft: Investitionen in Milliardenhöhe

Satya Nadella, der CEO von Microsoft war auch im Weißen Haus zu Gast. Das Unternehmen mit Sitz in Redmond, Washington (der „Fahrradhauptstadt des Nordwestens“) nahm sich umgehend die Worte seines Präsidenten zu Herzen und sagte laut Berichten des Weißen Hauses zu, in den kommenden Jahren die Investitionen in die Cybersicherheit drastisch zu erhöhen.

Genauer gesagt plant der Konzern in den nächsten fünf Jahren Ausgaben in Höhe von rund 20 Mrd. US-Dollar (ca. 17 Mrd. Euro), wie der CEO Satya Nadella auf Twitter verkündete:

„Microsoft wird in den nächsten fünf Jahren 20 Mrd. US-Dollar investieren, um unsere Sicherheitslösungen weiterzuentwickeln, sowie weitere 150 Mio. US-Dollar, um US-Regierungsbehörden bei der Verbesserung der Schutzfunktionen zu unterstützen und unsere Partnerschaften für Schulungen zum Thema Cybersicherheit auszubauen.“

Trotz Krise: Microsoft ĂĽbertrumpft Finanzergebnisse

Microsoft möchte also viermal mehr in Cybersicherheit investieren als bisher. Und das kann sich das Unternehmen auch problemlos leisten. Denn trotz COVID-19 stiegen die Einnahmen aus den ERP- und CRM-Produkten sowie den Cloud-Diensten um ganze 19 %. Und Microsoft legt noch eine Schippe obendrauf: Die Finanzergebnisse im dritten Quartal 2021 haben die Erwartungen noch weiter übertrumpft.

Denn durch die Pandemie hat sich das Arbeiten aus dem Home Office etabliert. Viele Unternehmen mussten Remote Work einrichten und ihre Prozesse digitalisieren. Das funktioniert natürlich nicht einfach ohne entsprechende Investitionen in die IT. Und genau das war das große Los für Microsoft mit seinen modernen und innovativen Dynamics 365-Lösungen und den Cloud-Diensten.

Microsofts großer Vorteil ist nämlich, dass das Unternehmen seit 2014 auf die „Cloud first, mobile first“-Strategie setzt. Pionier des Ganzen ist Satya Nadella, der seit 2014 CEO von Microsoft ist und für diesen, damals noch sehr radikal gedachten Ansatz ein paar schiefe Blicke erntete. Aber genau dieses fortschrittliche Denken verhalf Microsoft zu schnell wachsenden Umsätzen, wie Sie in den ersten beiden Sätzen bereits gelesen haben. ;-)

Das Ende vom Lied: Mehr Sicherheit dank Cloud

„Schön und gut“, mögen Sie gerade vielleicht denken, „aber was habe ich denn von all dem?“. Die Antwort sollte aber klar auf der Hand liegen!

Microsoft ist ein weltweit motiviertes, engagiertes und natürlich, wie Sie gerade gelesen haben, erfolgreiches Unternehmen, auf das Sie sich ohne Probleme verlassen können. Die Ankündigung also, dass es Milliarden in mehr Cybersicherheit investieren möchte, ist auch für Sie als Kunde in Deutschland von großer Bedeutung. So kann der Konzern weiterhin die Entwicklung und Umsetzung von sicheren Anwendungen garantieren.

Das Thema Sicherheit geht uns alle etwas an. Wenn Sie in Ihrem Unternehmen auf On-Premise-Lösungen setzen, sollten Sie sich einmal durch den Kopf gehen lassen, wie sicher Ihre Daten wirklich sind. Sie sollten sich über die Unterschiede zwischen On-Premise- und Cloud-Lösungen im Klaren sein und vielleicht über einen Wechsel nachdenken. Denn nur weil Ihre Daten in Ihren eigenen vier Wänden liegen, bedeutet das noch lange nicht, dass sie dort auch am sichersten sind. Sie sollten sich aber auf keinen Fall vor potenziellen Hackerangriffen fürchten. Sehen Sie diese Angst viel eher als Weckruf und ziehen Sie Lehren aus den Fehlern der amerikanischen Regierung, die sich in falscher Sicherheit gewogen hat.

Falls Sie also Ihre Chance auf diesen Weckruf nutzen wollen, sollten Sie unbedingt die Implementierung einer cloudbasierten Microsoft Dynamics 365-Lösung nachdenken und damit auf Nummer Sicher für Ihr Unternehmen gehen. ;-)