Im „Trend“: Immer mehr Unternehmen schieben Software-Modernisierung auf

In der Regel modernisieren Unternehmen ihre ERP-/CRM-Lösungen alle 8 bis 10 Jahre. Meist passiert das entweder mit einem Upgrade oder sie ersetzen sie vollständig. In einigen Branchen wird dieses Intervall aufgrund der aktuellen Krise eher noch größer. Aber auch in Zeiten ohne Corona haben viele Unternehmen diese Projekte schon aufgeschoben - obwohl sie längst hätten handeln müssten.

Woran liegt das?

Das führt zu der Frage: Warum schieben Unternehmen die Modernisierung ihrer Unternehmenssoftware überhaupt auf? Dafür gibt es diverse Gründe. Natürlich hängt es auch davon ab, wer daran „schuld“ ist, dass die alten Lösungen nicht mehr passen. Und wer auf die Komplexität und den Aufwand eines potenziellen Austauschs schaut. Nicht zu vergessen die Angst, dass im Falle eines gescheiterten Projekts der eigene Lebenslauf schlecht aussehen könnte.

4 Stellen, an denen Sie langes Zögern teuer zu stehen kommt

Welche Folgen hat eine solche Verzögerung für Ihre Geschäftstätigkeit? Die Liste ist lang. Wir haben vier Aspekte ausgewählt, die sich wesentlich auf Ihr Unternehmen auswirken können:

  1. Sie halten an hohen Gesamtbetriebskosten – auch „Total Cost of Ownership“ – fest. Wenn Sie On-Premise-Lösungen nutzen, lassen die sich gar nicht vermeiden. Denn diese Lösungen laufen auf Basis eigener Server-Hardware und des internen Systemmanagements. Hier sind die Kosten manchmal gar nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Setzen Sie dagegen auf eine Public Cloud sieht das anders aus.
  2. Ihre derzeitigen Geschäftsprozesse, die schlecht oder gar nicht mehr funktionieren, laufen weiter. Und so auch die damit verbundenen Kosten. Diese werden sogar noch steigen, wenn Sie ihre Schwächen nicht schnell beheben. Das kann sich zudem negativ auf die Zufriedenheit von Kunden und Mitarbeitern auswirken. Und kann am Ende gar zum Verlust von Kunden und dem Weggang von Mitarbeitern führen.
  3. Wenn Sie weiterhin auf manuelle Verfahren angewiesen sind, machen Sie sich von dem Wissen Ihrer alteingesessenen Mitarbeiter abhängig. Wenn die Ihr Unternehmen in Kürze verlassen, um in Rente zu gehen, verabschiedet sich das Know-how direkt mit.
  4. Das vielleicht wichtigste Problem: Sie verpassen die kontinuierliche Innovation, die wir heutzutage bei den Cloud-basierten Lösungen sehen. Die führenden Anbieter von ERP-/CRM-Lösungen haben ihre F&E-Investitionen allesamt in ihre Cloud-Produkte verlagert.

    Der globale Software-Anbieter Microsoft hat das bestätigt. So stiegen dessen Einnahmen aus den Cloud-Diensten von Dynamics 365 im dritten Quartal 2020 um 19 %. Wenn Sie also noch Lösungen in Ihren eigenen Unternehmensräumen betreiben, bedeutet das, dass sich die Verfügbarkeit neuer Funktionen und Innovationen verlangsamen wird. Und irgendwann ganz aufhört.

Modernisieren Sie Ihre ERP-/CRM-Software zusammen mit einem erfahrenen Partner

Logisch: Die Modernisierung Ihrer Unternehmenssoftware erfordert eine ernsthafte Investition. An veralteten Lösungen festzuhalten kann Sie jedoch unter Umständen ein Vermögen kosten! Vertrauen Sie sich einem guten Partner an, der Sie bei der Auswahl und Implementierung der richtigen Technologien unterstützt. Und vermeiden Sie so, viel Geld aus dem Fenster zu werfen.