Auch in 2021: Eine IT-Lösung kommt selten allein

Früher war es der Standard, dass in Unternehmen mehrere IT-Lösungen im Einsatz waren. Man kannte es quasi gar nicht anders. Mittlerweile sind wir im Jahr 2021 angekommen - und noch immer ist das ein weit verbreitetes Phänomen. Dann sind die einzelnen Lösungen oft auch noch mehr oder weniger voneinander getrennt: Jede deckt bestimmte Prozesse ab und punktet mit spezifischen Features. Klingt jetzt erstmal nicht unbedingt nach einem Nachteil, oder? Und schließlich ist es auch super bequem, sich auf die altbewährten Vorgänge zu verlassen. Warum also etwas ändern?

Viele Teilsysteme: Klappt in der Theorie, nicht aber in der Praxis

Tatsächlich klappt das ganze Spiel hervorragend, solange Ihre Mitarbeiter nur eines der Teilsysteme verwenden. Das würde bedeuten, dass alle Bereiche in einem Unternehmen völlig unabhängig voneinander funktionieren. So etwas gibt es vielleicht in der Theorie - nicht aber in der Praxis. Ein Unternehmen müssen Sie sich im Kern wie ein Ökosystem vorstellen: mit vielen einzelnen Akteuren, die ein gemeinsames Ziel verfolgen. Da kann der Kollege aus dem Vertrieb nicht einfach sagen: „Mit dem Controlling haben wir nichts zu tun, keine Ahnung, was die machen.“ Nein, im „Real Life“ haben Ihre Mitarbeiter tagtäglich mit vielen dieser Software-Lösungen zu tun.

Front- und Back-End gehen selten Hand in Hand

Das geht noch weiter. Einige Unternehmen haben sogar mehrere ERP- und CRM-Systeme installiert. Für jeden Bereich ein System. Oder für jedes Land. Oder für jede Branche. Und manchmal auch in zufälliger Reihenfolge - M&A-Aktivitäten sei Dank. Und während diese ERP-Lösungen Ihre Back-End-Prozesse unterstützen, decken die CRM-Lösungen das Front-End ab - also Ihre aktuellen und potenziellen Kunden. Das kennen Sie wahrscheinlich auch zu gut: Nicht selten lässt die Abstimmung zwischen Front- und Back-Office zu wünschen übrig. Das betrifft dann nicht nur Ihre Mitarbeiter oder Abteilungen, die sich mit unterschiedlichen Technologien, Benutzeroberflächen, Logiken und Zugriffsanforderungen auseinandersetzen müssen. Sondern vor allem Ihre aktuellen und zukünftigen Kunden! Denn wenn die linke Hand Ihres Unternehmens nicht weiß, was die rechte tut, ist das für Ihre Kunden und deren Zufriedenheit nicht gerade förderlich.

Der Einzelkämpfer-Modus verschenkt Potenziale

Und den Gedanken können wir noch weiterspinnen. Denn das Ganze gilt natürlich nicht nur für ERP- und CRM-Lösungen. Denken Sie auch mal an die (fehlende) Integration zwischen diesen Lösungen und Ihren Office-Tools, Ihrer Point-of-Sale-Lösung oder Ihrem Webshop. All diese Lösungen befinden sich im Einzelkämpfer-Modus. Damit verschenken Sie viel Potenzial. Denn dass innerhalb einer Gruppe ganz unverhoffte Synergien entstehen können, wissen wir nicht erst seit gestern. Deshalb sollten Sie Ihre Systeme unbedingt zu Teamplayern machen!

Weg von der Insellösung, hin zum Plattform-Ansatz: Damit sparen Sie Zeit und Nerven

Noch etwas anderes: Welches Unternehmen bezeichnet sich heutzutage nicht ganz selbstbewusst als kundenzentriert? - Immer nach dem altbekannten Motto „Der Kunde ist König“. Das sagt sich so leicht, doch stimmt das überhaupt? Wenn Ihnen wirklich etwas daran liegt, ein Unternehmen zu sein, in dem der Kunde im Fokus steht, müssen Sie raus aus der Komfortzone. Es ist höchste Zeit, sich von Ihrer aktuellen ERP-/CRM-Insellösung zu lösen und auf einen Plattform-Ansatz umzustellen! Damit ersparen Sie sich und Ihren Kunden einige graue Haare - und unglaublich viel Zeit. Es lohnt sich also, die digitale Transformation anzupacken.

Die Microsoft-Plattform vernetzt alles und jeden - einfach und unkompliziert

An dieser Stelle macht ein kurzer Exkurs Sinn. Führen Sie sich immer wieder vor Augen: Bei der digitalen Transformation geht es um Geschwindigkeit, etwa der von Daten, Prozessen und Mitarbeitern. Wenn Sie schneller vorankommen wollen, kommen Sie nicht darum herum, alles und jeden zu vernetzen. Denn sonst wird Sie die Konkurrenz irgendwann abhängen… und das wollen Sie doch auf gar keinen Fall! Da kommt das Thema Integration wieder ins Spiel. Mit Lösungen, die auf einer einzigen Plattform laufen, fällt das Vernetzen viel, viel leichter. Die Microsoft-Plattform macht es Ihnen einfach. Denn damit ist das Vernetzen so unkompliziert, dass Sie sich fragen werden, wie Sie jemals ohne sie arbeiten konnten!

Business Central und Microsoft Teams machen es vor: So geht nahtlose Integration

Wenn Sie ein Vorzeige-Beispiel für eine gelungene Software-Integration suchen, sollten Sie sich unbedingt mal die Kombi Dynamics 365 BC und Microsoft Teams anschauen. Sie können die Online/SaaS-Version von Business Central praktisch nahtlos in Teams einbinden. Vor allem in Zeiten von Remote Work ein nicht zu unterschätzender Vorteil! Denn im Moment läuft wohl auch bei Ihnen ein großer Teil der Abstimmung über das Microsoft-Tool. Und so können Sie sich im Chat auch zu Informationen, die in Business Central liegen, kurzschließen, ohne dabei alle dreißig Sekunden zwischen den beiden Anwendungen hin- und her zu switchen. Das ist „Nahtlose Integration“! ☺️

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