Machen Sie mit ein paar Mausklicks Schluss mit dem Hintergrund-Wirrwarr

Ein Vorzeige-Hintergrund ist keine Wissenschaft für sich. Denken Sie an unsere Tipps und vermeiden Sie ein paar typische Todsünden. Was aber, wenn der Chef mal ohne Ankündigung anruft und keine Zeit bleibt, noch schnell den Kartonstapel der letzten Amazon-Bestellung ins Nebenzimmer zu räumen? Oder die Bücher im Billy-Regal sich gerade nicht nach Farben sortiert von ihrer besten Seite zeigen? Oder Sie ganz einfach mal keine Lust haben aufzuräumen? Auch dafür hält Microsoft zwei Lösungen für Sie bereit:

Option 1

Simpel, aber effektiv. Der Weichzeichner.

Die Funktion verwischt Ihren Hintergrund, ohne dass Sie selber den Fokus verlieren. Dabei können Sie stufenlos einstellen, wie unkenntlich Sie es gerne haben wollen – das geht sowohl vor der geplanten Besprechung als auch während eines Video-Calls. Nutzen Sie vor Ihrer Besprechung einfach den integrierten Schieberegler am unteren Bildschirmrand. So sieht das dann aus:

Option 2

Die kreativere Variante. Microsofts Hintergrund-Funktion.

Damit können Sie Ihre reale Hintergrund-Kulisse komplett austauschen. Entweder gegen eines von Microsofts Standard-Bildern oder gegen einen Hintergrund, den Sie selbst in einem künstlerischen Anflug kreiert haben. Wie wäre es zum Beispiel mit ein paar bunten Luftballons anstelle einer weißen Wand mit Zimmerpflanze? Mal was anderes, oder?

Endlich wieder Privatsphäre

Übrigens: Dadurch müssen Sie auch nicht mehr auf Ihre Privatsphäre verzichten. Denn der ungefilterte Einblick in die eigenen Vier Wände ist ja schon etwas ziemlich Privates. Und nicht jeder möchte so viel preisgeben. Früher waren Arbeit und Freizeit schließlich auch zwei Bereiche, die wir fast schon penibel voneinander getrennt haben. So lässt sich auch mal schnell verstecken, dass Ihr Labrador-Mischling heute neben Ihnen sitzt. Oder dass Sie heute mal von der Couch aus arbeiten. Diese erklärungsbedürftigen Momente können Sie sich und Ihren Kollegen so ersparen.

Ob Meeting oder Kaffeepause: Verleihen Sie Ihrem Hintergrund das passende Flair

Microsoft Teams gibt Ihnen einen bunten Mix aus Hintergründen vor. Vom eher neutralen weißen Wohnzimmer, über die Golden-Gate-Bridge mit Vintage-Filter bis hin zu einem Himmel voller bunter Luftballons. Aber für welchen Hintergrund sollten Sie sich denn nun entscheiden? Unsere Faustregel: Im privaten Chat ist quasi alles erlaubt. Hier kommt es schließlich nicht darauf an, einen makellosen Eindruck zu machen. Nach all den Jahren kennen die Kollegen Ihre Ecken und Kanten in- und auswendig. Also müssen die sich auch schon mal mit dem typischen Simpsons-Wohnzimmer anfreunden.

Bei einem Business-Meeting, etwa wenn es darum geht, einen neuen Auftrag an Land zu ziehen, sollte das Ganze schon ein wenig seriöser ausfallen. Da würden Sie ja bei einem Vor-Ort-Termin auch nicht mit Sandalen und Hawaiihemd aufkreuzen. Das heißt aber noch lange nicht, dass Sie hier bei der Hintergrund-Auswahl nicht kreativ werden können. Kreativ gerne, aber bitte nicht übertreiben. Das Gleiche gilt auch, wenn Sie eigene Hintergründe erstellen, die Ihre persönliche Handschrift tragen.

Vermeiden Sie unbedingt diese „beliebten“ Fettnäpfchen:

1. Spiegelverkehrtes Bild: Da war doch was…?!

Ist Ihnen das schon mal aufgefallen? Microsoft Teams macht Ihre Kamera zum Spiegel. Aber nur für Sie! Alle anderen sehen Sie so, als würden Sie sich tatsächlich am Meeting-Tisch gegenübersitzen. Was soll das denn? Ist das ein technischer Fehler? Wahrscheinlich wollte Microsoft schon mal für Sie mitdenken: So soll es wohl einfacher sein, zu reagieren, wenn zum Beispiel mal eine Haarsträhne aus der Reihe tanzt. So müssen Sie nicht erst umdenken, um sie wieder zu richten. Denn das eigene Antlitz kennt man ja sonst auch nur aus dem Spiegel.

Das kann in puncto Hintergrund aber auch ziemlich nerven. Auch der wird nämlich für die eigene Ansicht logischerweise gespiegelt. Vor allem wenn es um Texte geht, die Sie mit viel Liebe zum Detail ins Hintergrundbild eingebaut haben: Sie sehen den Text gespiegelt, Ihr Gegenüber aber nicht. Behalten Sie das auf jeden Fall im Hinterkopf!

2. Teams via Smartphone, Tablet und Co. – Was ist mit dem Hintergrund?

Sie müssen um 14.30 Uhr Ihren Sohn von der Schule abholen, Ihre Kollegen finden in der Diskussion aber einfach kein Ende? Ärgerlich, denn als Teamleitung wäre es schon wichtig, alles mitzubekommen. Entspannen Sie sich, denn die kostenpflichtigen Versionen von Microsoft Teams laufen auch auf mobilen Endgeräten – egal ob iOS oder Android. Schalten Sie sich einfach unterwegs wieder über die App zu. Und der Hintergrund? Wird der einfach mit übernommen? Aktuell sieht das so aus: Hintergründe können Sie momentan nur in PC- und Mac-Clients verwenden. Auf iOS-Geräten steht Ihnen immerhin auch schon der Weichzeichner zur Verfügung. Denken Sie daran, wenn Sie sich unterwegs wieder in die Diskussion einklinken.

3. Wenn sich die Frisur verabschiedet: Nutzen Sie vorsorglich die Vorschau-Ansicht

Wir konnten uns das Schmunzeln nicht verkneifen, als der Berater-Kollege letzte Woche im 12 Uhr-Call auf einmal seine Haarpracht gegen eine waschechte Glatze eingetauscht hat. „Hat der Frisör es zu gut gemeint?“, musste er sich nicht nur einmal anhören. Deshalb immer aufpassen: Es kann passieren, dass Ihre Frisur beim Ändern des Hintergrunds schon mal dran glauben muss – und auf einmal stehen Sie mit einer Glatze da. Nutzen Sie deshalb die Vorschau-Funktion, bevor es losgeht. Es sei denn, Sie wollen die allgemeine Stimmung im Meeting auflockern ;-)

Hier nochmal alles im Schnelldurchlauf. Diesmal für den Video-Call – also den klassischen spontanen Anruf:

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