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ERP-Implementierung

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Die goldene Regel đŸ€«đŸ—ïž fĂŒr Ihre ERP-Implementierung: Erst ĂŒber­nehmen –
dann
an­passen!

Heutzutage ist es hĂ€ufig erforderlich, die GeschĂ€fts­ablĂ€ufe auf die PrĂ€ferenzen der Kundschaft abzustim­men – und genau diese Ă€ndern sich sehr schnell. In der Ver­gangenheit haben viele Unternehmen ihre neue Software an ihre bestehende Arbeitsweise angepasst – nur um dann festzustellen, dass all diese Anpassungen zu einem Hindernis wurden, da sie ihre FlexibilitĂ€t und AnpassungsfĂ€higkeit stark einschrĂ€nkten. Beachten Sie die folgende goldene Regel đŸ—ïž, um sich dieses Dilemma zu ersparen.


Always adopt before you adapt – erst ĂŒbernehmen, dann anpassen!

Wie lÀsst sich die Regel konkret in der Praxis umsetzen? Hierbei sind mehrere Aspekte von zentraler Bedeutung. Im Fokus stehen die Prozesse und Denkweisen, die Key-Userinnen und Key-User, das Management und der Faktor Zeit.

Prozesse und Denkweisen neu definieren

Wenn die EinfĂŒhrung einer neuen ERP-Software ansteht, ist es oftmals schwierig, sich von den bestehenden Prozessen zu lösen. So mag es sein, dass im Zuge der Vorbereitung Ihres ERP-Projekts innerhalb des Teams Fragen wie diese aufkommen: „Warum sollten wir etwas daran Ă€ndern?“ Und: „Haben wir das nicht schon immer so gemacht?“.

Um eine Replikation Ihres alten Systems zu vermeiden, sollten Sie allerdings prĂŒfen, inwiefern Sie Ihre Prozesse an Ihre neue ERP-Software anpassen können – anstatt Ihre neue Software sofort an Ihre bestehenden Verfahren anzupassen.

Key-Userinnen und Key-User frĂŒhzeitig einbeziehen – sodass sie die neuen Möglichkeiten schĂ€tzen lernen

Es ist ratsam, die spezialisierten und sachkundigsten Anwendenden, die in erster Linie in das Projekt involviert sind (Key-Userinnen und Key-User), frĂŒhzeitig einzubeziehen und sie allmĂ€hlich an die neue Software heranzufĂŒhren.

Geben Sie ihnen zunĂ€chst eine erste EinfĂŒhrung und ermöglichen Sie ihnen dann Zugang zu einer Testumgebung. So können sie mit sehr einfachen Schritten feststellen, ob (und wie) ihre Prozesse in das neue System passen. Sie können außerdem neue Möglichkeiten entdecken, die in der alten Software nicht vorhanden waren. Und vielleicht stellen sie sogar fest, dass die Anpassungen, die sie in ihr altes System eingebaut haben, im neuen System nicht mehr benötigt werden.

NatĂŒrlich werden sie auch mögliche Schwachstellen entdecken. Das bedeutet, dass vereinzelt auch Prozesse an die Software angepasst werden mĂŒssen. Wenn Sie bei diesen ÜberprĂŒfungen offen fĂŒr neue AnsĂ€tze sind, können Sie gemeinsam viel erreichen.

Den Anwendenden genug Zeit geben

Ein ganz wichtiger Schritt, den Sie auf keinen Fall auslassen sollten: Geben Sie Ihren Anwendenden genug Zeit, um sich langsam mit der Software vertraut zu machen. Denn wĂ€hrend sie all die neuen Möglichkeiten sehen, ĂŒberlegen sie bereits, wie sie sie nutzen können. Das ist Ă€ußerst wichtig. Ihre Anwendenden verfĂŒgen ĂŒber detaillierte Informationen zu den Prozessen und wissen daher genau, was an ihnen besonders ist und worauf sie explizit achten sollten.

In kleinen Schritten vorgehen

Auf diese Weise sollten Sie zunĂ€chst die grundlegenden Prozesse Schritt fĂŒr Schritt durchgehen – und dann die schwierigeren FĂ€lle. Im Wesentlichen geht es darum, dass Sie gemeinsam herausfinden, wie dies im Rahmen der Möglichkeiten der Software geschehen kann.

Klare Kommunikation durch das Management

Schließlich hilft es auch ungemein, wenn das Management klar kommuniziert, dass Anpassungen teuer und eher unerwĂŒnscht sind. Denn diese schrĂ€nken die AnpassungsfĂ€higkeit des Systems und somit des gesamten Unternehmens langfristig ein.

ERP-Implementierung: So sind Sie gut gewappnet fĂŒr die Anforderungen des Marktes – und bleiben flexibel

Always adopt before you adapt – erst ĂŒbernehmen, dann anpassen!

Steht in Ihrem Unternehmen eine ERP-EinfĂŒhrung bevor? Dann orientieren Sie sich an der goldenen Regel: Schauen Sie sich zuerst an, was die neue Software Ihnen bieten kann und was Sie ĂŒbernehmen können, bevor Sie sie anpassen. đŸ€«

Es ist wichtig, dass Sie Ihre Prozesse und Ihr Denken neu definieren, bevor Sie ĂŒberhaupt in Betracht ziehen, Anpassungen an Ihrer Software vorzunehmen!

Die Kombination aus der frĂŒhzeitigen Einbeziehung der Anwendenden in den Implementierungsprozess und einer klaren Kommunikation der GeschĂ€ftsleitung ergibt zudem einen guten Ansatz. Mit diesem können Sie limitierende Anpassungen vermeiden und sicherstellen, dass Ihr Unternehmen den Anforderungen des heutigen Marktes gerecht wird.

Goldener Schluessel
Beachten Sie bei Ihrer ERP-Implementierung die goldene Regel, um sich die TĂŒr zum Projekterfolg zu öffnen.