Sofort-Kontakt

Kopfzeilen-Bild
Kopfzeilen-Filter
Kopfzeilen-Schräge

Home-Office

Kopfzeilen-Anführungszeichen Modernes Arbeiten in Unternehmen Kopfzeilen-Anführungszeichen

Typische
Großraum-Büro-Probleme, Die es im Home-Office nicht gibt

Jeden Tag im Großraum-Büro zu arbeiten, kann auf die Dauer ziemlich anstrengend werden 🤯: Vor allem die permanenten Hintergrundgeräusche und häufige Unterbrechungen erschweren konzentriertes Arbeiten. Und Themen wie die optimale Raumtemperatur oder offene Fenster führen immer wieder zu kleinen Konflikten in vielen Teams. Im Home-Office gibt es zwar andere Herausforderungen, aber die typischen Störfaktoren aus dem Büro fallen dort größtenteils weg…


Das sind die größten Probleme, die sich im Großraum-Büro nicht vermeiden lassen

1. Dauerlärm, Ablenkungen und Reizüberflutung

Im Großraum-Büro ist immer viel los – das führt meistens automatisch zu einer hohen Geräuschkulisse. Auch wenn man sich mit der Zeit an die permanenten Hintergrundgeräusche gewöhnt, können Telefonate, Tastaturgeklapper oder die laufende Kaffeemaschine ganz schön auf die Nerven gehen und die Konzentration negativ beeinflussen. Denn das Gehirn reagiert ständig auf neue Reize, auch wenn man versucht, sie so gut es geht zu ignorieren.

Dabei wirken im Großraum-Büro auch noch viele Sinneseindrücke gleichzeitig: Geräusche, Bewegungen, Gespräche, visuelle Ablenkungen… Die Verarbeitung all dieser Eindrücke führt dazu, dass die Mitarbeitenden dort schneller ermüden und manchmal sogar Stress oder Überforderung empfinden.

Wenn die Mitarbeitenden hingegen remote arbeiten, fallen diese Ablenkungen weg. So ist ein viel besserer Fokus mit optimalen Konzentrationsphasen möglich – und das tut nicht nur dem Wohlbefinden, sondern auch der Effizienz gut.

2. Häufige Unterbrechungen

Im Großraum-Büro ist die Hemmschwelle geringer, jemanden zwischendurch anzusprechen, zum Beispiel, wenn es etwas zu einem aktuellen Kundenprojekt zu klären gibt. „Hast du kurz Zeit?“ und schon ist der Fokus weg. Natürlich ist es wichtig und gehört dazu, sich ab und zu mit den Kolleginnen und Kollegen abzustimmen oder einfach mal zu plaudern. Doch manchmal summieren sich die kleinen Unterbrechungen im Großraum-Büro und beeinträchtigen den Work-Flow. Es dauert jedes Mal oft ein paar Minuten, bis die Konzentration wieder da ist.

Im Home-Office kommt es in der Regel viel seltener zu Unterbrechungen. Die meisten Mitarbeitenden starten nur dann einen Teams-Call, wenn sich eine Frage nicht anders lösen lässt. Kurze Fragen lassen sich meist auch über eine Chat-Nachricht klären. Und die kann das Gegenüber dann in aller Ruhe beantworten, wenn es gerade passt, ohne aus der Konzentrationsphase herausgerissen zu werden.

3. Wenig Privatsphäre

Die Privatsphäre ist im Großraum-Büro im Vergleich zum Home-Office stark eingeschränkt. Das liegt zum einen daran, dass die Bildschirme einsehbar sein können, wenn andere Mitarbeitende daran vorbeilaufen. Das führt nicht nur dazu, dass sich die Mitarbeitenden am Arbeitsplatz beobachtet fühlen, sondern kann es auch schwer machen, Dokumente zu bearbeiten, die der Geheimhaltung unterliegen. Es ist im Großraum-Büro ebenfalls schwieriger, vertrauliche Gespräche, wie etwa Gehaltsverhandlungen, zu führen, denn häufig gibt es wenig bis keine Rückzugsmöglichkeiten.

Arbeiten die Mitarbeitenden von zu Hause aus, kann ihnen niemand über die Schulter gucken oder bei Gesprächen mithören. So ist es beispielsweise deutlich angenehmer, Gespräche mit der Personalabteilung in den eigenen Vier Wänden über Microsoft Teams zu führen.

4. Unnötiger Pendelstress

Jeden Tag ins Büro zu fahren, bedeutet im Vergleich zur Remote-Arbeit je nach Entfernung einen enormen Zeitverlust. Stau auf den Straßen und Autobahnen und überfüllte Busse und Züge sorgen noch dazu jeden Tag für einen hohen Stresspegel bei den Mitarbeitenden.

Da ist es auf der anderen Seite viel entspannter, sich den Arbeitsweg zu sparen und zu Hause ohne Stress in den Tag zu starten. Und die gewonnene Freizeit lässt sich beispielsweise in ausgedehnte Mittagspausen, Hobbys oder Zeit mit der Familie investieren.

5. Anstrengende Klimaanlagen- und Fenster-Diskussionen

Was die Arbeitsbedingungen angeht, ist es im Großraum-Büro oft schwer, einen Kompromiss zu finden, der alle Anwesenden zufriedenstellt. Zu kalt, zu warm, zu hell, zu dunkel – irgendjemand ist immer unzufrieden. Während manche Mitarbeitende am liebsten den ganzen Tag am offenen Fenster arbeiten würden, ist anderen ständig kalt und sie würden gerne noch im Mai die Heizung anlassen. Solche Konflikte können regelmäßig Diskussionen auslösen und manchmal sogar die Stimmung im Büro belasten.

Im Gegensatz dazu lassen sich die Arbeitsbedingungen im Home-Office völlig frei gestalten. Hier entscheiden die einzelnen Mitarbeitenden, wann und wie lange gelüftet wird, welche Raumtemperatur herrscht und wie die Beleuchtung aussehen soll. Auch beim Thema Deko am Arbeitsplatz sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

6. Krankheitsrisiko und „Präsentismus“

Im Großraum-Büro arbeiten viele Menschen auf engem Raum. Wenn Mitarbeitende trotz leichter Krankheitssymptome ins Büro kommen („Ich bin ja nur ein bisschen erkältet“), verbreiten sich Viren besonders schnell. Oft passiert das, um hohes Engagement zu zeigen oder nichts zu verpassen. Dabei sind kranke Mitarbeitende gar nicht richtig leistungsfähig und zögern die Genesung heraus. Das schadet langfristig sowohl der Person selbst als auch dem Team.

Im Home-Office besteht das Risiko, sich bei anderen Mitarbeitenden anzustecken, nicht. Dort können die Mitarbeitenden bei leichten Beschwerden flexibler entscheiden, ob sie arbeitsfähig sind oder sich lieber ausruhen sollten. Das führt oft zu einem gesünderen Umgang mit der eigenen Arbeitsfähigkeit. Wer wirklich krank ist, kuriert sich eher aus, und wer nur leicht angeschlagen ist, kann in ruhiger Umgebung arbeiten, ohne die Kolleginnen und Kollegen zu gefährden.

Effizientes, ungestörtes und selbstbestimmtes Arbeiten im Home-Office

Das Großraum-Büro bringt viele Herausforderungen mit sich, die sich direkt auf Konzentration, Wohlbefinden und letztlich auch die Produktivität der Mitarbeitenden auswirken. Dauerlärm, ständige Unterbrechungen und fehlende Privatsphäre machen fokussiertes Arbeiten manchmal schwer. Dazu kommen äußere Faktoren wie Pendelstress oder immer wiederkehrende Diskussionen über Arbeitsbedingungen, die ganz schön anstrengend sein können.

Im Home-Office entfallen viele dieser Belastungen. Dort herrscht weniger Ablenkung und zudem gibt es die Möglichkeit, die eigene Arbeitsumgebung individuell zu gestalten. Dadurch haben die Mitarbeitenden deutlich bessere Voraussetzungen für konzentriertes und effizientes Arbeiten. Gleichzeitig gewinnen sie wertvolle Zeit und sind im Alltag oft weniger Stress ausgesetzt.

Natürlich hat auch das Arbeiten im Büro seine Vorteile – vor allem, wenn es um den persönlichen Austausch und das Teamgefühl geht. Doch im direkten Vergleich wird deutlich, dass viele der typischen Probleme des Großraum-Büros im Home-Office kein Thema sind. Wer produktiv und gleichzeitig entspannt arbeiten möchte, findet im Home-Office meistens die optimalen Bedingungen vor.

Modernes Home-Office am Fenster
Entspanntes Arbeiten von zu Hause aus: Das Home-Office bietet im Vergleich zum Großraum-Büro viele Vorteile.